Der Stiftungsrat hat den französisch-britischen Juristen und Schriftsteller Philippe Sands zum Friedenspreisträger des Jahres 2026 gewählt. Die Verleihung findet am Sonntag, 11. Oktober 2026, in der Frankfurter Paulskirche statt und wird live um 10.45 Uhr in der ARD übertragen.
Begründung der Jury
Als eine der wichtigsten intellektuellen Stimmen unserer Zeit setzt sich der französisch-britische Jurist und Schriftsteller für Gerechtigkeit, Frieden und die beharrliche Verteidigung des Völkerrechts ein. Der Nachkomme von Holocaustüberlebenden zeigt entlang der eigenen Familiengeschichte, wie dieses Recht
entstanden ist und welche Erfahrungen hinter den Tatbeständen »Genozid« und »Verbrechen gegen die Menschlichkeit« stehen.
In seinem literarischen Werk, das mit erzählerischer Brillanz ebenso überzeugt wie mit historischer Tiefe, blickt Philippe Sands sowohl auf die Motive der Täter als auch auf das Leid und die Leben der Opfer. Durch seine abgewogene und immer empathische Darstellung erhalten sie eine Stimme und erfahren Respekt. Die universellen Rechte jedes einzelnen Menschen stehen im Mittelpunkt seiner juristischen Tätigkeit, in der er die Opfer von Kriegsverbrechen und Rassismus, Folter und kolonialem Unrecht verteidigt. Das Bestreben, Ökozid als Straftatbestand beim Internationalen Gerichtshof zu verankern, um die Zerstörung von Ökosystemen unter Strafe stellen zu können, geht ebenfalls auf seine Initiative zurück.
Philippe Sands ist weit mehr als ein Chronist völkerrechtlicher Missstände und Verbrechen: Er ist engagierter Autor und Humanist, der trotz wachsender Widerstände unermüdlich für Menschenrechte eintritt und um Gerechtigkeit und Verständigung ringt.
Biographie
Philippe Sands, geboren am 17. Oktober 1960 in London, ist französisch-britischer Jurist und Professor für Internationales Recht am University College London sowie Gastprofessor an der Harvard Law School. Er arbeitet am Internationalen Gerichtshof in Den Haag und wirkte als einer der gegenwärtig wichtigsten Menschenrechtsanwälte an bedeutenden Verfahren des internationalen Rechts mit, unter anderem im Zusammenhang mit Augusto Pinochet und dem Chagos-Archipel.
Neben der Veröffentlichung juristischer Fachbücher und Aufsätze ist Philippe Sands seit 2016 auch als literarischer Sachbuchautor tätig. Besonders bekannt wurde er durch »Rückkehr nach Lemberg« (dt. 2018), »Die Rattenlinie« (2020), »Die letzte Kolonie« (dt. 2023) und »Die Verschwundenen von Londres 38« (2025), für die er zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Er schreibt gegen das Vergessen und verbindet persönliche Lebensgeschichten mit den großen Fragen des Völkerrechts: Wie können Verbrechen wie Genozid, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Folter, Kolonialunrecht und politische Gewalt benannt und geahndet werden?
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Philippe Sands wird 1960 in London geboren. Seine Eltern sind Überlebende des Holocaust, sein Vater stammt aus dem heutigen Litauen, die Mutter aus Lwiw in der heutigen Ukraine. Ihre Lebensgeschichten bilden einen wichtigen Hintergrund für sein späteres Wirken. Sands schließt sein Jurastudium an der University of Cambridge 1983 mit einem Master of Law ab. Hier befasst er sich schon früh mit dem Internationalen Recht, also jenen Regeln, die das Verhalten von Staaten, Regierungen und internationalen Institutionen bestimmen und Themen wie Menschenrechte, Kriegsverbrechen, Folter, Genozid, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Umweltschäden und koloniales Unrecht umfasst.
1984 nimmt er seine Tätigkeit als Anwalt auf und entwickelt sich zu einem international gefragten Experten für Völkerrecht. Als Anwalt und Professor setzt er sich für humanitäre Ziele und die Stärkung internationaler Rechtsnormen ein und tritt vor vielen bedeutenden internationalen Gerichten auf, darunter dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag, dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte sowie dem Internationalen Strafgerichtshof. Daneben ist er regelmäßig als Kommentator für BBC und CNN tätig, schreibt für bedeutende Zeitungen wie die New York Times und hält weltweit Vorträge.
Neben seiner Arbeit als Anwalt lehrt Sands unter anderem an der New York University, der University of Toronto, der University of Melbourne und der Pariser Sorbonne. Ein für ihn wichtiger Schritt findet im Jahr 2002 statt, als er zum Direktor des Centre for International Courts and Tribunals am University College London ernannt wird und somit fortan eine zentrale Rolle in der Forschung und Lehre zum internationalen Gerichtswesen einnimmt.
In mittlerweile mehr als zwei Dutzend Fällen ist Sands als Jurist vor dem Internationalen Gerichtshof aufgetreten, unter anderem für die Solomon Islands über die Bedrohung und den Einsatz von Nuklearwaffen, für Georgien im Rechtsstreit mit Russland bezüglich des Südossetien-Konflikts, für Palästina im Verfahren zur Rechtmäßigkeit der israelischen Besetzung sowie aktuell für Gambia im Verfahren gegen Myanmar für die Völkermordtaten des Militärs an der muslimischen Minderheit der Rohingya.
Zwei Strafverfahren, an denen er beteiligt ist, bilden auch die Grundlage späterer Veröffentlichungen. Von 2010 bis 2024 vertritt Sands die Belange von Mauritius im Fall des Chagos-Archipels, dessen Bewohnerinnen und Bewohner zwischen 1968 und 1973 gezwungen wurden, ihre Heimat zu verlassen, damit dort ein US-Militärstützpunkt entstehen konnte. Diesen Fall verarbeitet Sands in seinem Buch »Die letzte Kolonie«. Im Verfahren gegen Augusto Pinochet von 1998 bis 2000 formuliert Sands die Anklage gegen den früheren chilenischen Diktator mit. Hierbei geht es auch um die historisch bedeutsame Frage, ob ein ehemaliger Staatschef sich auf Immunität berufen kann, wenn ihm Folter und andere schwere Menschenrechtsverbrechen vorgeworfen werden. Seine Recherchen fließen in das 2025 veröffentlichte Buch »Die Verschwundenen von Londres 38« ein.
Ausgelöst durch immer häufiger auftretende ökologische Katastrophen im Kontext der globalen Erderwärmung entwickelt Sands mit anderen Juristen und Juristinnen Anfang der 2020er Jahre den Tatbestand des Ökozids. Ausgehend vom Völkerstrafrecht als Grundlage für Verfahren gegen Genozid, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen sollten schwere, großskalige Umweltzerstörungen, die eine vergleichbare Schwere erreichen können, als eigenständige internationale Verbrechen gedacht werden und künftig strafrechtlich verfolgt werden. Seitdem setzt er sich vehement für eine Aufnahme als Verbrechen beim Internationalen Strafgerichtshof ein.
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Neben seinen literarischen Sachbüchern veröffentlicht Sands zahlreiche juristische Fachbücher und Aufsätze, die zeigen, dass ihn von Anfang an die Frage beschäftigt, wie internationales Recht auf globale Krisen reagieren kann.
Bereits 1993 erscheint mit »Greening International Law« ein Werk, in dem er sich mit dem Verhältnis von Umwelt und internationalem Recht befasst. 2003 veröffentlicht er »From Nuremberg to The Hague: The Future of International Criminal Justice«, in dem er die Frage behandelt, wie die Weltgemeinschaft nach den Verbrechen des Nationalsozialismus Institutionen entwickelt hat, um heute Kriegsverbrechen, Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit juristisch zu verfolgen.
In »Lawless World: America and the Making and Breaking of Global Rules from FDR’s Atlantic Charter to George W. Bush’s Illegal War« (2005) untersucht Sands, wie internationale Regeln geschaffen, aber auch gebrochen werden. Besonders kritisch betrachtet er die amerikanische Politik im Zusammenhang mit dem Irakkrieg unter George W. Bush. Die USA, insbesondere das Agieren ihres damaligen Verteidigungsministers Donald Rumsfeld, stehen auch im Zentrum des 2008 veröffentlichten Buchs »Torture Team: Rumsfeld’s Memo and the Betrayal of American Values«, in dem sich Sands mit Folter, Verantwortung und politischer Entscheidungsmacht befasst und untersucht, wie juristische und politische Entscheidungen dazu beitragen haben, Folterpraktiken zu ermöglichen oder zu rechtfertigen.
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Seinen Durchbruch als literarischer Sachbuchautor hat er mit seinem ersten, 2016 veröffentlichten Werk »East West Street: On the Origins of Genocide and Crimes against Humanity«, das 2018 auf Deutsch unter dem Titel »Rückkehr nach Lemberg. Über die Ursprünge von Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit« im S. Fischer Verlag (Übersetzung Reinhild Böhnke) erscheint und mehrfach ausgezeichnet wird. In diesem Buch verbindet er mit der Geschichte seiner eigenen Familie, der Geschichte der Stadt Lemberg, den Verbrechen des Nationalsozialismus und der Entstehung zentraler Begriffe des modernen Völkerstrafrechts gleich mehrere Ebenen. Er erzählt von der Verfolgung und Ermordung jüdischer Menschen in Lemberg während der deutschen Besatzung und schildert zugleich die Lebenswege zweier jüdischer Juristen, die für das internationale Recht entscheidend werden, weil durch sie Begriffe entstehen, mit denen die Welt schwerste Verbrechen überhaupt erst benennen und verfolgen kann: Hersch Lauterpacht, der den Begriff der Verbrechen gegen die Menschlichkeit prägt, und Rafael Lemkin, von dem die erste Definition des Genozids stammt.
Im Jahr 2020 erscheint mit »Die Rattenlinie – ein Nazi auf der Flucht. Lügen, Liebe und die Suche nach der Wahrheit« (orig. »The Ratline. Love, Lies and Justice on the Trail of a Nazi Fugitive«, übersetzt von Thomas Bertram) eine Auseinandersetzung mit der Geschichte des SS-Offiziers Otto Wächter, der ab 1939 NS-Gouverneur von Krakau war und später im Distrikt Galizien tätig wurde. Nach dem Krieg wurde er als Massenmörder gesucht. Sands schildert den Fluchtversuch des nach dem Krieg gesuchten Massenmörders über die sogenannte Rattenlinie, eine Fluchtroute von Nationalsozialisten über den Vatikan in Richtung Argentinien. Das Buch verbindet Kriminalgeschichte, Fluchtgeschichte, Agententhriller und moralische Familiengeschichte. Besonders eindrücklich sind Sands’ Begegnungen mit Horst Wächter, dem Sohn des NS-Täters, der nicht an die Schuld seines Vaters glauben will oder kann – dem Sands mit einer bemerkenswert humanistischen Grundhaltung begegnet und zu verstehen versucht, ohne zu entschuldigen.
In »Die letzte Kolonie. Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Indischen Ozean« (orig. »The Last Colony. A Tale of Exile, Justice and Britain’s Colonial Legacy«, übersetzt von Thomas Bertram) aus dem Jahr 2023 versucht sich Sands erstmals auch an einem Thema, mit dem er bei seiner Arbeit als Menschenrechtsanwalt konfrontiert wurde. Das Buch erzählt die Geschichte der auf dem Inselarchipel Chagos lebenden Menschen, die im April 1973 von britischen Soldaten gezwungen wurden, ihre Häuser zu verlassen. Sie wurden nach Mauritius deportiert. Chagos wurde zum britischen Territorium erklärt; eine Insel wurde an die USA verpachtet, die dort eine Militärbasis errichteten. Im Zentrum des Buches steht eine Bewohnerin Chagos‘, die für das Recht kämpft, in ihre Heimat zurückzukehren. Sands erzählt nicht nur ihre persönliche Geschichte, sondern verknüpft sie mit der Geschichte des Kolonialismus, der Dekolonisierung und des internationalen Rechts, über das er als Anwalt selbst in den juristischen Kampf um Chagos eingebunden war. Zwei internationale Gerichte entschieden zwar für die Bewohner und Bewohnerinnen, dennoch verweigert ihnen Großbritannien weiterhin die Rückkehr in ihre Heimat. Sands macht sichtbar, dass Völkerrecht nicht nur eine Angelegenheit von Staaten ist, sondern das Leben einzelner Menschen unmittelbar betrifft.
Im Jahr 2025 erscheint »Die Verschwundenen von Londres 38. Über Pinochet in England und einen Nazi in Patagonien« (orig. »38 Londres Street. On Impunity, Pinochet in England and a Nazi in Patagonia«, übersetzt von Thomas Bertram und Henning Dedekind), in dem mit Augusto Pinochet, dem ehemaligen chilenischen Diktator, und Walther Rauff, einem ehemaligen SS-Offizier, zwei Figuren im Zentrum stehen, denen schwere Menschenrechtsverbrechen zur Last gelegt werden: dem einen durch seine gewaltsame Unterdrückung des eigenen Volkes, dem anderen durch seine Beteiligung an der Ermordung der europäischen Juden und Jüdinnen sowie seine Einbindung in den chilenischen Geheimdienst, dem er seine Expertise für die Folterung und Tötung von Menschen zur Verfügung stellte. Das Haus Londres 38 in Santiago war ein Folterzentrum der chilenischen Geheimpolizei. Sands untersucht die Rolle Rauffs in diesem Umfeld und fragt, wie alte nationalsozialistische Netzwerke, Diktatur, Folter und Straflosigkeit miteinander verbunden waren. Zugleich erzählt er von dem historischen Gerichtsverfahren gegen Pinochet in London 1998, wodurch das Buch eine doppelte Perspektive erhält: Es ist historische Recherche und zugleich persönliche Erinnerung an einen juristischen Wendepunkt.
»Die Verschwundenen von Londres 38« wird als drittes Buch einer Trilogie beschrieben, in der Sands individuelle Lebensgeschichten mit großen Entwicklungen des Völkerrechts verbindet. Wie in »Rückkehr nach Lemberg« und »Die Rattenlinie« geht es um Täter, Opfer, Erinnerung, Beweise, Schuld und die Frage, ob Gerechtigkeit auch Jahrzehnte nach den Verbrechen noch hergestellt werden kann.
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Philippe Sands lebt mit seiner Frau und den gemeinsamen drei Kindern in London. Trotz seines internationalen Renommees ist er als öffentlicher Intellektueller präsent – in Interviews, Vorträgen und Gastbeiträgen für Medien weltweit.
Auszeichnungen
2026 Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
2026 Ehrendoktorwürde, University of Cambridge
2026 Ehrendoktorwürde, Pompeu Fabra University, Barcelona
2025 Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis
2024 George Barrett Award for Public Interest Law
2023 Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln
2023 Ehrenmitglied der British Academy
2023 Prix des Mots Pour Changer, Montreal
2023 Prix de la Contre-Allée
2023 Roca Junyent Law and Society Prize
2023 Ehrendoktorwürde, Sheffield Hallam University
2022 Ehrendoktorwürde, University of Liège
2022 Ehrendoktorwürde, University of Lund
2022 Ehrendoktorwürde, University Jean Moulin Lyon 3
2021 Grand Commander of the Order of the Star and Key of the Indian Ocean
2019 Annetje Fels – Kupferschmidt onderscheiding prize
2019 Ehrendoktorwürde, University of Leuven
2018 Sonderpreis der Jury des Prix du livre européen
2018 Prix Montaigne
2017 British Book Awards, Non-Fiction Book of the Year
2017 Prix du Meilleur livre étranger
2017 Wingate Literary Prize
2017 Ehrendoktorwürde, University of East Anglia
2016 Baillie Gifford Prize
2015 Ehrendoktorwürde, University of Lincoln
2005 Elisabeth Haub Prize
1999 Henri Rolin medal for contribution to international law
Bibliographie

»Die Verschwundenen von Londres 38: Über Pinochet in England und einen Nazi in Patagonien«
Übersetzt von Thomas Bertram und Henning Dedekind, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2025, 625 Seiten, ISBN 978-3-10-397125-5, 29,00 € (orig. »38 Londres Street. On Impunity, Pinochet in England and a Nazi in Patagonia«, Weidenfeld and Nicolson, London 2025),

»Die letzte Kolonie – Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Indischen Ozean«
Übersetzt von Thomas Bertram. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2023, 320 Seiten, ISBN 978-3-10-397146-0, 25,00 € (orig. »The Last Colony. A Tale of Exile, Justice and Britain’s Colonial Legacy«, Weidenfeld and Nicolson, London 2022)

»City of Lions: Portrait of a City in Two Acts: Lviv, Then and Now«
von Philippe Sands und Józef Wittlins, ins Englische übersetzt von Antonia Lloyd-Jones, Pushkin Press, London 2023, 158 Seiten, ISBN 978-1-80533-001-1

»Die Rattenlinie – ein Nazi auf der Flucht. Lügen, Liebe und die Suche nach der Wahrheit«
Übersetzt von Thomas Ber-tram. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2020, 544 Seiten, ISBN 978-3-596-70459-0, 17,00 € (orig. »The Ratline. Love, Lies and Justice on the Trail of a Nazi Fugitive«, Weidenfeld and Nicolson, London 2020)

»Rückkehr nach Lemberg: Über die Ursprünge von Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit«
Übersetzt von Reinhild Böhnke, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2018, 592 Seiten, ISBN 978-3-596-29888-4, 19,00 € (orig. »East West Street: On the Origins of Genocide and Crimes against Humanity«, Hachette, London 2016)
»Torture Team: Rumsfeld's Memo and the Betrayal of American Values«
St. Martin’s Press, New York 2008, 272 Seiten, ISBN 978-0-23-060390-5
»Lawless World: America and the Making and Breaking of Global Rules, from FDR's Atlantic Charter to George W. Bush's Illegal War«
Viking Press, New York 2005, 324 Seiten, ISBN 978-0-67-003452-9
»Chernobyl: Law and Communication: Transboundary Nuclear Air Pollution - The Legal Materials«
Cambridge University Press, Cambridge 1988, 320 Seit-en, ISBN 978-0-94-900922-7
Herausgeberschaft
»International Law and Developing Countries: Essays in Honour of Kamal Hossain«, hrsg. v. Sharif Bhuiyan, Philippe Sands und Nico Schrijver, Brill, Leiden 2014, 414 Seiten, ISBN 978-90-04-20491-1
»Hersch Lauterpacht, An International Bill of Rights (1945)«, hrsg. v. Philippe Sands mit Einleitung, Oxford University Press, Oxford 2013
»The Manual on International Courts and Tribunals«, hrsg. von Ruth Mackenzie, Cesare PR Romano, Yuval Shany and Philippe Sands, Oxford University Press, Oxford 2010 (2nd edition), 500 Seiten. ISBN 978-0-19-954527-8
»Selecting International Judges: Principles, Process, and Politics«, hrsg. von Ruth Mackenzie, Kate Malleson, Penny Martin and Philippe Sands, Oxford University Press, Oxford 2010, 256 Seiten, ISBN 978-0-19-958056-9
»Bowett's Law of International Institutions«, von Pierre Klein und Philippe Sands, Sweet & Maxwell, London 2009 (6th edition)
»Documents in EC Environmental Law«, hrsg. v. Paolo Galizzi und Philippe Sands, Cambridge University Press, Cambridge 2006 (2nd edition)
»From Nuremberg to the Hague: The Future of International Criminal Justice«, hrsg. v. Philippe Sands, Cambridge University Press, Cambridge 2003, 206 Seiten, ISBN 978-0-52-153676-9
»Justice for Crimes against Humanity«, hrsg. von Mark Lattimer und Philippe Sands, Hart Publishing, Oxford 2003, 528 Seiten, ISBN 978-1-84-113413-0
»Documents in International Environmental Law«, hrsg. v. Paolo Galizzi und Philippe Sands, Cambridge University Press, Cambridge 2004 (2nd edition)
»Environmental Law, the Economy and Sustainable Development: The United States, the European Union and the International Community«, hrsg. v. Richard Stewart, Philippe Sands und Richard Revesz, Cambridge University Press, Cambridge 2000, 448 Seiten, ISBN 978-0-52-164270-5
»International Law, the International Court of Justice and Nuclear Weapons«, hrsg. v. Laurence Boisson de Chazournes und Philippe Sands, Cambridge University Press, Cambridge 1999, 592 Seiten
»Principles of International Environmental Law«, von Jacqueline Peel und Philippe Sands, Manchester University Press, Manchester 1995 (1st edition), Cambridge University Press, Cambridge 2018 (4th edition)
»Greening International Law«, hrsg. v. Philippe Sands, Routledge, London 1993, 286 Seiten, ISBN 978-1-13-847168-9
»The Antarctic and the Environment«, hrsg.v. Joe Verhoeven, Philippe Sands und Maxwell Bruce, Graham & Trotman, London 1992, 228 Seiten