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Kurznachrichten

Hier erfahren Sie in Kurzform das Neueste vom Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und seinen Preisträger*innen.

Kurznachrichten

Phantasie für den Frieden (Der Sonntag, 16. Mai 2024)

Friedrich Schorlemmer, Friedenspreisträger von 1993, feiert am 16. Mai seinen achtzigsten Geburtstag.

Salman Rushdie sieht Meinungsfreiheit in Gefahr (DLF, 11. Mai 2024)

Der Friedenspreisträger von 2023 mahnte auf der Buchmesse in Turin, dass man sich von den Methoden, wie sie auch Donald Trump anwendet, nicht einschüchtern lassen darf.

Margaret Atwood setzt sich mit vielen anderen Künstler*innen für die Freilassung des iranischen Rappers Toomaj Salehi ein (Index on Censorship, 10. Mai 2024)

Die Friedenspreisträgerin von 2017 setzt sich für die Freilassung des zum Tode verurteilten Musikers ein, der mit seinen Liedern die Proteste im Iran unterstützt hat.

Prozess gegen Attentäter von Salman Rushdie verschoben (Der Spiegel, 4. Januar 2024)

Das Gericht gibt der Verteidigung die Möglichkeit, vor Prozessbeginn das Manuskript lesen, das der Friedenspreisträger 2023, Salman Rushdie, über das Attentat geschrieben hat.

"Eine Wohnung ist ja nicht nur ein Ort, an dem man wohnt." (Die Zeit, 18. Dezember 2023)

Swetlana Alexijewitsch, Friedenspreisträgerin 2013, fürchtet, dass ihre Wohnung in Minsk beschlagnahmt werden könnte.

Salgados Fotos für Blinde (Digital Camera World, 12. Dezember 2023)

Sebastião Salgado, Friedenspreisträger von 2019, veröffentlicht ein für Blinde gemachtes Fotobuch über den Amazonas.

Der vergessene Krieg in Äthiopien (DLF, 15. April 2023)

Die Ignoranz in Europa werde sich rächen, meint Navid Kermani, Friedenspreis von 2015.

Laudator filmt Preisträger (DLF Kultur, 14. April 2023)

Wim Wenders' 3D-Film über Anselm Kiefer, Friedenspreisträger von 2008, wird bei den Filmfestspielen in Cannes gezeigt.

Schildknappe der Literatur - Biografie über Max Tau erschienen (Tabula Rasa, 27. März 2023)

In der Reihe "Jüdische Miniaturen" des Verlags Hentrich & Hentrich ist im März 2023 eine Biografie über den ersten Friedenspreisträger Max Tau erschienen, verfasst vom früheren FAZ-Korrespondenten Robert von Lucius.

Mario Vargas Llosa erhielt "Orden der Sonne von Peru" (Frankfurter Rundschau, 9. März 2023)

Der Friedenspreisträger von 1996 wurde mit der höchsten Ehrung des Landes ausgezeichnet.

"Das Persönliche ist immer auch politisch." (3sat-Kulturzeit, 6. März 2023)

Tsitsi Dangarembga, Friedenspreisträgerin 2021, über ihr neues Buch "Schwarz und Frau"

Bundesverdienstkreuz für Anselm Kiefer (Deutschlandfunk, 28. Februar 2023)

Friedenspreisträger 2008 hat höchste Auszeichnung der Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl erhalten.

Dutzende "Handmaid's" bei Protesten in Israel. (The Times of Israel, 18. Februar 2023)

Die Romanfigur der Friedenspreisträgerin von 2017, Margaret Atwood, wird auch in Tel Aviv zum Statement gegen Unterdrückung

Sorge vor einem Weltkrieg (Der Tagesspiegel, 15. Februar 2023)

Friedenspreisträger Jürgen Habermas plädiert für rechtzeitige Verhandlungen mit Putin, um nach "erträglichen Kompromissen" zu suchen.

"Schwarz und Frau" - Essayband von Tsitsi Dangarembga erschienen (Africa-live, 13. Februar 2023)

Mit Hilfe eigener Erlebnisse und Erfahrungen erörtert die Friedenspreisträgerin von 2021 die Situation von Frauen in der postkolonialen Gesellschaft Simbabwes.

Liao Yiwu hält die Stuttgarter Zukunftsrede (Universität Stuttgart, 26. Januar 2023)

Der Friedenspreisträger 2012 spricht über Chinas unsichtbare Kriegsführung.

Vor zwanzig Jahren starb Annemarie Schimmel (Deutschlandfunk, 26. Januar 2023)

1995 kam es bei der Verkündung, dass Annemarie Schimmel den Friedenspreis erhält, zum Eklat

"Mehr als 19 000 Menschen sitzen in den überfüllten Gefängnissen."

Navid Kermani, Friedenspreisträger 2015, erinnert an den im Iran hingerichteten Mohammad Hosseini. (Frankfurter Rundschau, 10. Januar 2013)

"Willen braucht man. Und Zigaretten." (Neue Zürcher Zeitung, 15. Juni 2022)

Artikel über eine Ausstellung im Max-Frisch-Archiv über den Friedenspreisträger von 1976, Helmut Schmidt und die Utopie in der Politik.

Tsitsi Dangarembga in Simbabwe vor Gericht (FAZ, 12. Juni 2022)

Der Friedenspreisträgerin 2021 und der Journalistin Julie Barnes wird vorgeworfen, sie hätten zu Gewalt aufgerufen.

Margaret Atwoods "The Handmaid's Tail" widersteht den Flammen (Arts & Culture, 25. Mai 2022)

Es ist eine Aktion gegen Verbote von Büchern und Bücherverbrennungen, die die Friedenspreisträgerin von 2017 veranlasst hat, einen Flammenwerfer auf ihr bekanntestes Buch "The Handmaid's Tail" ("Der Report der Magd") zu richten.

Navid Kermani berichtet aus Kiew über die Bombardierungen (Tagesschau.de, 21. April 2022)

Seit Ostermontag ist der Friedenspreisträger von 2015 in der Ukraine, um für verschiedene Medien vom Krieg zu berichten.

"Es geht auch um die Vernichtung von Kultur." - Aleida Assmann über den Vernichtungskrieg in der Ukraine (Bayerischer Rundfunk​​​​​​​, 20. April 2022)

Die Friedenspreisträgerin von 2018 spricht im Interview mit dem BR über den Genozid und Putins Nichtanerkennung des Systems der Nationalstaaten.

Tsitsi Dangarembga hält Eröffnungsrede in Recklinghausen (Börsenblatt, 12.April 2022)

Tsitsi Dangarembga, Friedenspreisträgerin von 2021, hält auf dem Schwarzen Literaturfestival „Resonanzen“ die Eröffnungsrede. Das von Sharon Dodua Otoo gemeinsam mit den Ruhrfestspielen kuratierte Festival findet vom 19. bis 21. Mai 2022 statt.

Keine Hellseherin, sondern nur eine Beobachterin? (The New Statesman, 30. März 2022)

Margaret Atwood, die Friedenspreisträgerin von 2017, hat mit "Burning Questions" ein neues Buch veröffentlicht. Megan Gibson hat es gelesen.

"Aus physikalischer Sicht betrachtet ist Gegenwart nur der Augenblick des Umschlagens von Zukunft in Vergangenheit." (Schwäbische Zeitung, 22. März 2022)

Aleida Assmann, die 2018 gemeinsam mit ihren Mann Jan den Friedenspreis erhalten hat, hat am 22. März ihren 75. Geburtstag gefeiert. Die Schwäbische Zeitung porträtiert die in Konstanz lebende Wissenschaftlerin.

Orhan Pamuk fühlt sich schuldig - wegen Corona und weil er nichts gegen den Krieg tut (Die Zeit, 21. März 2022)

Der Friedenspreis 2005 erzählt anlässlich seines neu erschienenen Buches "Die Nächte der Pest", wie es ist, wenn eine erfundene Geschichte zur Realität wird.

Belarusssischer Präsident schimpft auf Swetlana Alexijewitsch (Bayerischer Rundfunk, 19. März 2022)

Alexander Lukaschenko wirft der Autorin "Verrat" an ihrem Heimatland vor und vermutet, sie sei nach Deutschland gegangen, weil es dort "wärmer" sei oder sie besser bezahlt werde.

"Gekrümmte Zeiten in Krems" - vor ein paar Tagen ist das neue Buch von Claudio Magris erschienen (Der Kurier, 18. März 2022)

Der Friedenspreisträger von 2009 verwebt in fünf kurzen Erzählungen die Gegenwart mit der Vergangenheit und prostet den Engeln zu.

"Wuhan" - Liao Yiwu beschäftigt sich in seinem neuen Buch mit den Repressionen der Null-Covid-Politik eines totalitären Regimes (literaturkritik.de, 17. März 2022)

Einen Dokumentarroman nennt der Friedenspreisträger von 2012 seine neueste Veröffentlichung, in der die Erlebnisse von Li Zewhua, einer realen Figur, an deren Schicksal die Welt via Livestream im Internet Anteil nehmen konnte, die Rahmenhandlung darstellen.

Auf der Lit.Cologne spricht sich Navid Kermani gegen einen generellen Boykott russischer Kultur aus (Die Zeit, 16. März 2022)

Der Friedenspreisträger von 2015 sprach sich auf der Eröffnungsveranstaltung der Lit.Cologne für weitgehende Solidarität mit der Ukraine, jedoch gegen die Einrichtung einer Flugverbotszone aus.

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