Moritz Helmstaedter

Moritz Helmstaedter
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Moritz Helmstaedter, geboren 1978 in Berlin, ist seit 2014 wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft und Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main. Seine Forschung hat die umfassende Kartierung der neuronalen Netzwerke im Gehirn zum Ziel, um grundlegende Fragen der natürlichen und künstlichen Intelligenz, sowie möglicher pathologischer Netzwerkveränderungen zu klären.

Nach einem Studium der Medizin und Physik und der Promotion am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung in Heidelberg, ging Moritz Helmstaedter zunächst als Forschungsgruppenleiter ans Max-Planck-Institut für Neurobiologie nach München, bevor er dem Ruf ans Frankfurter Max-Planck-Institut folgte. Seit 2016 ist er zudem Professor für Neuronale Netzwerke an der Radboud Universität in Nijmegen, Niederlande.

Für seine Arbeiten erhielt er unter anderem die Otto-Hahn-Medaille, 2013 wurde er mit der Bernard Katz Lecture ausgezeichnet.

 

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