Philipp Bloom

Philipp Blom
© Peter Rigaud

Philipp Blom, geboren 1970 in Hamburg, hat Philosophie, Judaistik und Geschichte in Wien und Oxford studiert. Nach seiner Promotion in Geschichte arbeitete er von 1997-2001 in London als Verlagslektor und Journalist. Anschließend, in Paris, konzentrierte er sich vornehmlich auf seine schriftstellerische Tätigkeit. Seit 2006 lebt er mit seiner Frau in Wien, wo er auch wieder journalistisch tätig ist und seit 2007 für den ORF die Sendung „Von Tag zu Tag“ moderiert.

Bereits in Oxford verfasste Blom mit „Die Simmons Papiere“ (1997) seinen ersten Roman, dem 2006 mit „Luxor“ ein weiterer folgte. Große Anerkennung erhielt er für „Böse Philosophen. Ein Salon in Paris und das vergessene Erbe der Aufklärung“ (2011), vor allem aber für seine Publikationen „Der taumelnde Kontinent“ (2009) und „Die zerrissenen Jahre“ (2014) über die Vorgeschichte des Ersten Weltkrieges und die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. 2017 erscheint sein neuestes Buch „Die Welt aus den Angeln“ über die „kleine Eiszeit“ im 17. Jahrhundert, die das Wetter in Europa dramatisch veränderte.

Für seine Bücher wurde Blom mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis (2009), dem Groene Waterman Prijs (2010) sowie dem Friedrich-Schiedel-Literaturpreis (2014) ausgezeichnet.

 

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