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  • 2001 Jürgen Habermas

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  • 1998 Martin Walser

  • 1997 Yasar Kemal

  • 1996 Mario Vargas Llosa

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  • 1994 Jorge Semprún

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  • 1992 Amos Oz

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  • 1969 Alexander Mitscherlich

  • 1968 Léopold Sédar Senghor

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  • 1961 Sarvepalli Radhakrishnan

  • 1960 Victor Gollancz

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  • 1958 Karl Jaspers

  • 1957 Thornton Wilder

  • 1956 Reinhold Schneider

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  • 1953 Martin Buber

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  • 1951 Albert Schweitzer

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Zur ÜbersichtDer Preisträger 2006

Wolf Lepenies

Der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hat den deutschen Soziologen und früheren Rektor des Wissenschaftskollegs zu Berlin, Wolf Lepenies, zum Träger des Friedenspreises 2006 gewählt. Die Verleihung findet während der Frankfurter Buchmesse am Sonntag, 8. Oktober 2006, in der Paulskirche statt. Die Laudatio hält der Schriftsteller und ehemalige rumänische Außenminister Andrei Plesu.


Wolf Lepenies
© Udo Meinel

Begründung der Jury

Mit Wolf Lepenies ehrt der Börsenverein einen wissenschaftlichen Schriftsteller, den anschaulich schreibenden Biographen, den stilsicheren Essayisten, der durch Wort und Tat belegt, dass zwischen Verhalten und Wissen, zwischen Moral und Wissenschaft ein unauflöslicher Zusammenhang besteht.
Zwischen den in Kunst und Wissenschaft verbreiteten Haltungen von Enthusiasmus und Skepsis hat sich Wolf Lepenies für eine dritte Haltung entschieden: für den intellektuellen Anstand, wie er ihn bei Diderot vorgebildet sieht. Er hat den „handelnden Intellektuellen“ in der Geschichte gesucht und ihn als einen Typus beschrieben, der für das Gemeinwohl einsteht.

In den 15 Jahren seines Rektorats wurde das „Wissenschaftskolleg zu Berlin“ zu dem vielleicht anregendsten und freiesten Ort Europas, zu einer Begegnungsstätte von westlicher Rationalität und östlicher Weisheit, von Kunst und Wissenschaft, zu einer Heimstätte für moderne Musik und Literatur. Den Samen dieses freiheitlichen Denkens hat er nach dem Fall der Mauer mit großer Tatkraft auch in anderen Städten und Institutionen gepflanzt, in St. Petersburg und in Warschau, in Sofia, in Bukarest, in Budapest und in Mali, und dadurch Völker und Kulturen im friedlichen Gespräch zusammengeführt.

An die Stelle des Drohbildes vom „Zusammenprall der Kulturen“ hat er das Hoffnungsbild kultureller Lerngemeinschaften gesetzt und solche Gemeinschaften in seinem Umkreis beispielhaft begründet. Er hat dem Frieden unter den Völkern einen Wurzelgrund gegeben. Dafür danken wir ihm.

 

Chronik des Jahres 2006

Die Atomforschungsprogramme in Iran und Nordkorea stellen im Jahr 2006 die größte Sorge der Weltgemeinschaft dar. Im Juli löst Nordkorea durch eine Serie von Raketenversuchen scharfe internationale Proteste aus. + + + Am 12. Juli greift Israel mit Boden- und Lufttruppen den Süden Libanons an, nachdem zwei israelische Soldaten von der radikal-islamischen Hisbollah entführt worden waren. Im Verlauf der erst am 14. August mit einem Waffenstillstand endenden Kämpfe sterben mehr als 1200 Libanesen und mehr als 120 Israelis, unter ihnen zahlreiche Zivilisten und Kinder. + + + Der kubanische Staats- und Parteichef Fidel Castro übergibt am 1. August seine Ämter aus gesundheitlichen Gründen an seinen jüngeren Bruder Raúl. + + + Am 7. Oktober wird die regierungskritische Journalistin Anna Politkowskaja im Treppenhaus zu ihrer Moskauer Wohnung erschossen. Die Journalistin hatte immer wieder auf das in Tschetschenien geschehende Unrecht aufmerksam gemacht. Trotz Gerichtsverhandlungen gegen die mutmaßlichen Attentäter bleiben die Hintergründe des Mordes bis heute unklar. + + + Nach dem Todesurteil durch ein irakisches Gericht am 5. November wird der ehemalige irakische Präsident Saddam Hussein am 30. Dezember hingerichtet. 

 

Biographie Wolf Lepenies

Wolf Lepenies, geboren am 11. Januar 1941 im ostpreußischen Deuthen (Allenstein), wächst nach dem Krieg in Koblenz auf. Das Studium der Soziologie und Philosophie schließt er 1967 in Münster mit der Dissertation »Melancholie und Gesellschaft« ab, die 1969 auch als Buch erscheint. 1970 habilitiert er sich an der Freien Universität Berlin. Von 1977 an forscht Lepenies als Directeur d’études associé an der Pariser Maison des sciences de l’homme.

Nach einem ersten Aufenthalt im Jahr 1979/80 wird er 1982 Mitglied der School of Science am renommierten Institute for Advanced Study in Princeton, New Jersey. Das Angebot, dort als Ständiges Mitglied zu bleiben, lehnt er ab und nimmt stattdessen 1984 eine Berufung an das Wissenschaftskolleg zu Berlin und ordentlicher Professor für Soziologie an der Freien Universität Berlin an.

Dem Institut in Princeton bleibt er durch regelmäßige Forschungsaufenthalte (zuletzt 2002-2004) verbunden. 1991/92 ist Lepenies Inhaber der Chaire européenne am Collège de France in Paris.
1986 übernimmt Wolf Lepenies als Nachfolger von Peter Wapnewski die Leitung des Wissenschaftskollegs zu Berlin, das 1981 auf Initiative des damaligen Wissenschaftssenators Peter Glotz mit dem Anspruch gegründet wurde, ein »Institut für Spitzenforschung und wissenschaftliche Begegnung« zu werden. Nach den Umbrüchen des Jahres 1989 erkennt er die Notwendigkeit, sich auf ein gemeinsames Lernen mit dem Osten einzulassen und die überkommenen westlichen »Belehrungsgesellschaften« wieder in fruchtbare »Lerngesellschaften« umzuwandeln.

Mit dieser Zielsetzung setzt er sich mit dem Wissenschaftskolleg in den 1990er Jahren für die Erneuerung und Stärkung lokaler Wissenschaftseinrichtungen im Ausland ein. So entsteht in einem europäischen Förderverbund mit dem Collegium Budapest das erste Institute for Advanced Study in Mittel- und Osteuropa – eine »einmalige europäische Erfolgsgeschichte« (Ralf Dahrendorf). Es folgen das New Europe College - ein multidisziplinäres Forschungszentrum für Geistes- und Sozialwissenschaften in Bukarest - , die Bibliotheca Classica in St. Petersburg und das Centre for Advanced Study in Sofia. In Bamako, der Hauptstadt des westafrikanischen Mali, wird das Forschungszentrum Point Sud - Muscler le savoir local errichtet. Seit 1994 und bis zu seinem Abbruch mit der zweiten Intifada führt das vom Wissenschaftskolleg initiierte Forschungsprojekt »Europa im Nahen Osten« am Van Leer Institute in Jerusalem junge Deutsche, Israelis und Palästinenser zusammen.

Ebenfalls 1994 wird auf Initiative des Wissenschaftskollegs der internationale Arbeitskreis »Moderne und Islam« gegründet, der Sommerschulen in Ländern des Nahen Ostens veranstaltet und bis heute Islamwissenschaftler aus der ganzen Welt und Gelehrte aus muslimisch geprägten Ländern zu gemeinsamen Forschungsaufenthalten nach Berlin einlädt. Im gleichen Jahr hält Wolf Lepenies in der Frankfurter Paulskirche die Laudatio mit dem Titel »Was für ein schöner Sonntag!« auf den Träger des Friedenspreis des Deutschen Buchhandels Jorge Semprún.

2001 übergibt Wolf Lepenies sein Amt an der Spitze des Wissenschaftskollegs an Dieter Grimm und bleibt dort als »Permanent Fellow« und bis zu seiner Emeritierung 2006 als Professor an der Freien Universität engagiert.

Von 2000 bis 2004 ist er Autor bei der »Süddeutschen Zeitung«. 2004 übernimmt er einen Aufsichtsratsposten in der Axel Springer AG und publiziert seitdem exklusiv für die Blätter der »Welt«-Gruppe.

In seinen eigenen Forschungsarbeiten, die in viele Sprachen übersetzt werden, und für die er eine Reihe von Preisen und Auszeichnungen erhält, setzt sich Wolf Lepenies mit den Chancen und Grenzen intellektuellen Engagements auseinander. Mit seinen Werken »Melancholie und Gesellschaft« (1969) und »Das Ende der Naturgeschichte« (1976) liefert er wichtige Beiträge zum Selbstverständnis der Moderne. 1981 gibt er das vierbändige Werk »Geschichte der Soziologie« mit Studien zur kognitiven, sozialen und historischen Identität dieser Disziplin heraus. Als sein Hauptwerk gilt die Studie »Die drei Kulturen. Soziologie zwischen Literatur und Wissenschaft« (1985) über die Entstehung der Sozialwissenschaften und ihre nationaltypischen Besonderheiten in England, Frankreich und Deutschland. In seinem Buch »Folgen einer unerhörten Begebenheit« (1992) zieht er eine Bilanz der Wiedervereinigung im Spannungsfeld von westdeutscher Überheblichkeit und ostdeutschem Ressentiment. Mit seiner Studie »Sainte-Beuve. Auf der Schwelle zur Moderne« (1997) über den französischen Literaturkritiker, den er als einen sein Leben lang auf der Schwelle zur Moderne verharrenden Intellektuellen beschreibt, findet er breite Aufmerksamkeit.

Die Ausdifferenzierung der akademischen Disziplinen während der letzten Jahrhunderte kennzeichnet Lepenies in seinem Buch »Benimm und Erkenntnis« (1997) als Prozess der »Entmoralisierung« und plädiert für die notwendige Rückkehr der Werte in die Wissenschaften. 2006 veröffentlicht er auf Englisch »The Seduction of Culture in German History«. Sein neuestes Buch »Kultur und Politik. Deutsche Geschichten« wird im Juli erscheinen. Im Herbst werden seine Vorlesungen am Collège de France unter dem Titel »Qu’est-ce qu’un intellectuel européen? La Politique de l’esprit« publiziert.

Geehrt wird Wolf Lepenies unter anderem mit dem Alexander-von-Humboldt-Preis für seine Verdienste um die deutsch-französische wissenschaftliche Zusammenarbeit (1984), Karl-Vossler-Preis (1998), Leibniz-Ring (1998), Joseph-Breitbach-Preis der Mainzer Akademie der Wissenschaften für sein Lebenswerk (1998), Theodor-Heuss-Preis gemeinsam mit Andrei Pleºu für ihr europa- und demokratiepolitisches Engagement (2000) sowie mit der Leibniz-Medaille der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (2003).

Wolf Lepenies ist Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Fritz Thyssen Stiftung Köln, Mitglied der American Academy of Arts and Sciences, der Académie Universelle des Cultures (Paris), der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, der Academia Europaea, (London), des Aspen Institute (Berlin), der Deutschen Nationalstiftung, der Royal Swedish Academy of Sciences und der Royal Swedish Academy of Literature, History and Antiquities (beide Stockholm). Er ist Ehrendoktor der Pariser Sorbonne, Offizier der Französischen Ehrenlegion, Inhaber des Offizierskreuzes des Verdienstordens der Republik Ungarn und Kommandeur des schwedischen Königlichen Nordsternordens.

Wolf Lepenies ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in Berlin.

 

Aus der Friedenspreisrede

Und gegen den Fanatismus hilft Festigkeit. Woran es uns mangelt, ist die Wärme, mit denen wir uns zu unseren Werten bekennen.

Ansteckend kann die Demokratie nur wirken, wenn sie nicht routiniert betrieben oder anderen mit Gewalt aufgezwungen, sondern wenn sie von uns mit Enthusiasmus gelebt wird. Ein Enthusiasmus ohne Überheblichkeit. Wenn es darum geht, die Akzeptanz ›westlicher Errungenschaften‹ in der Welt – nicht nur in der Welt des Islam – zu befördern, dann kommt es darauf an, Überzeugungskraft mit Bescheidenheit zu verbinden.

Die Probleme der Moderne sind unübersehbar. Im Übrigen ist sie nicht unser Monopol; wir haben gelernt, dass es eine nichtwestliche Moderne gibt.

Auf die Demokratie haben wir kein Patent; sie ist kein Gut, das wir nach Belieben exportieren können. Wenn wir den Universalitätsanspruch unserer Überzeugungen ernst nehmen, werden wir erkennen, dass sich Motive zum Übergang in die Moderne und Voraussetzungen zur Demokratie in allen Kulturen finden. Sie gilt es zu respektieren und zu stärken.

Die Folge ist kein Kulturrelativismus. Enthusiasmus und Respekt vereinen sich in einem unschätzbaren Gut: der Kultur der selbstbewussten Freiheit. In ihr zu leben und wissenschaftlich zu arbeiten, ist ein Vorzug – und eine Verpflichtung.

 

Laudator Andrei Plesu

Andrei Plesu, geboren am 23. August 1948 in Bukarest, wurde nach seiner Promotion 1980 Dozent an der Akademie der Schönen Künste, 1982 aber aus politischen Gründen entlassen. 1989 wurde er in das Dorf Tescani verbannt, als er sich mit dem oppositionellen Dichter Mircea Dinescu solidarisierte.

Nach der Revolution 1989 wurde Plesu Kulturminister, seine Amtszeit endete 1991 mit dem Sturz der Regierung. Er lehrte fortan Religionsphilosophie in Bukarest und übernahm Gastprofessuren in Berkeley und in Berlin, wo er als Fellow im Wissenschaftskolleg forschte. Von 1997 bis 1999 war Andrei Plesu parteiloser Außenminister. In dieser Zeit intensivierte er die Annäherung an den Westen und schuf wichtige Voraussetzungen für die mittlerweile erfolgreichen Beitrittsverhandlungen Rumäniens zur Europäischen Union.

Plesu ist Mitglied in verschiedenen wissenschaftlichen Akademien. Für seine politische und literarische Tätigkeit wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Er lebt in Bukarest, ist verheiratet und hat zwei Söhne.

 

Bibliographie von Wolf Lepenies

Als Autor

»Autoren und Wissenschaftler im 18. Jahrhundert«
Buffon – Winckelmann – Linné – Georg Foster – Erasmus Darwin
Carl Hanser Verlag, München 1988, Broschur, 168 Seiten, 17,90 €
ISBN 3-446-15160-5, ISBN13 978-3-446-15160-4

»Benimm und Erkenntnis«
Über die notwendige Rückkehr der Werte in den Wissenschaften. Die Sozialwissenschaften nach dem Ende der Geschichte. Zwei Vorträge.
Suhrkamp, Frankfurt am Main 1998 (2.Aufl.), es 2018, Broschur, 100 Seiten, 7,50 €
ISBN 3-518-12018-2, ISBN13 978-3-518-12018-7

»Die drei Kulturen«
Soziologie zwischen Literatur und Wissenschaft
S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2002, Fischer Taschenbuch 15518, Broschur, 576 Seiten, 19,90€
ISBN 3-596-15518-5

»Jorge Semprún«
Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1994. Ansprachen aus Anlaß der Verleihung.
Mit der Laudatio »Was für ein schöner Sonntag« von Wolf Lepenies
MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH, Frankfurt am Main 1994, Broschur, 68 Seiten, 9,00 €
ISBN 3-7657-1833-5, ISBN13 978-3-7657-1833-5

»Kultur und Politik«
Deutsche Geschichten
Carl Hanser Verlag, München 2006, gebunden, ca. 448 Seiten, 29,90 €
ISBN 3-446-20807-0, ISBN13 978-3-446-20807-0
(erscheint im Juli 2006)

»Melancholie und Gesellschaft«
Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1998 (2. Auflage, Erstveröffentlichung 1969), stw 967, Broschur, 336 Seiten, 13,50 €
ISBN 3-518-28567-X, ISBN13 978-3-518-28567-1

»Sainte-Beuve«
Auf der Schwelle zur Moderne
Carl Hanser Verlag, München 1997, gebunden, 649 Seiten, 34,90 €
ISBN 3-446-19121-1, ISBN13 978-3-446-19121-1

»Sainte-Beuve (1804-1869)«
Auf der Schwelle zur Moderne. Ein Vortrag
Verlag Schwabe, Basel 1998, Broschur, 40 Seiten, 10,00 €
ISBN 3-7965-1066-3, ISBN13 978-3-7965-1066-3

»The Seduction of Culture in German History«
Princeton University Press, Princeton, N.J. 2006 (2. Auflage), gebunden, 260 Seiten
ISBN 0-691-12131-1

»Sozialwissenschaft und sozialer Wandel«
Ein Erfahrungsbericht.
BIS-Verlag, Oldenburg 1999, geheftet, 51 Seiten, 3,10 €
ISBN 3-8142-1105-7, ISBN13 978-3-8142-1105-3

Als Herausgeber

»Entangled Histories and Negotiated Universals«
Centers and Peripheries in a Changing World
hrsg. von Wolf Lepenies
Campus Verlag, Frankfurt am Main 2003, gebunden, 345 Seiten, 34,90 €
ISBN 3-593-37280-0, ISBN13 978-3-593-37280-8

»Functions and Uses of Disciplinary Histories«
hrsg. von Loren Graham, Wolf Lepenies & P. Weingart
Verlag Springer Netherland, Berlin 1983, gebunden, 336 Seiten, 160,45 €
ISBN 90-277-1520-3, ISBN13 978-90-277-1520-3
Verlag Springer Netherland, Berlin 1983, Broschur, 336 Seiten, 101,60 €
ISBN 90-277-1521-1, ISBN13 978-90-277-1521-0

»Geschichte der Soziologie«
Studien zur kognitiven, sozialen und historischen Identität einer Disziplin
hrsg. von Wolf Lepenies, übersetzt von Wolf Hagen Krauth
Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1981, gebunden, 1811 Seiten, 72,00 €
ISBN 3-518-57091-9, ISBN13 978-3-518-57091-3
Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1981, stw 367, Broschur, 1811 Seiten, 24,50 €
ISBN 3-518-27967-X, ISBN13 978-3-519-27967-0

Georges Canguilhem
»Wissenschaftsgeschichte und Epistemologie«
Gesammelte Aufsätze
hrsg. von Wolf Lepenies, übersetzt von Michael Bischoff & Walter Seitter
Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2001, stw 286, Broschur, 155 Seiten, 9,00 €
ISBN 3-518-27886-X, ISBN13 978-3-518-27886-4

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